Fred Chapellier 22-02-2016


Presseartikel (Badische Zeitung)


FredChap3

www.fredchapellier.net

Gleich dreimal ist Fred Chapellier im Dreyeckland zu sehen:
-Am Sonntag, den 21.2.16 um 17:30 im Kulturzentrum Kesselhaus in Weil am Rhein
-Am Montag, den 22.2.16 um 20:00 im WILDHOUSE und
-Am Dienstag, den 23.2.16 um 20:00 im Café Verkehrt in Murg-Oberhof

 

"Glücklich, wer dabei sein konnte" schrieb die BZ zu seinem sensationellen Konzert im Dezember 2011 im Waldhaus.

Auf vielfachen Wunsch kommt Fred nun erneut in die Redio.

1966 in Metz/Frankreich geboren, fand Fred Chapellier Dank seiner älteren Brüder schon früh Gefallen an Rock und Blues. 1978 lernte er zwar zunächst Schlagzeug spielen, doch als er sich nach drei Jahren, 1981, an der Gitarre versuchte, war dies eine Offenbarung: er tauschte das Schlagzeug auf der Stelle gegen eine Gibson-Kopie ein. Und die Gitarre sollte ihn nie wieder loslassen ...

 

Mehr als 10 Jahre lang übte Chapellier oft mehrere Stunden am Tag und versuchte sich in den verschiedensten Musikstilen, kehrte aber immer wieder zur „Basis" zurück – dem Blues.

 

Anfang der 90er Jahre gründete er seine erste Blues-Band namens "Kashmir", mit der er 4 Jahre lang auf Tour ging. Daran anschließend folgten die Jahre, in denen Chapellier als Gitarren-Gesangs-Duo "Men in Blue" zusammen mit dem Franko-Amerikaner Joey "Big Joe" Barret auftrat und 2 CDs aufnahm (1997 und 1998).

 

Doch Chapellier fühlte sich durch die Duo-Formation zunehmend eingeengt und beschloss, zu „seinem" Musikstil zurückzukehren. Auf der Suche nach größerer künstlerischer Freiheit, gründete er 1999 schließlich die „Fred Chapellier Blues-Band" mit einer umwerfenden Rhythmusgruppe, bestehend aus dem Schlagzeuger Pat Machenaud, dem Bassisten Abder Benachour und dem jungen Pianisten Damien Cornelis. Zwei Alben folgten: "Blues Devil" (2003) und „L'oeil du blues" (Das Auge des Blues, 2005), beide bei dem Label "Mosaic Music" erschienen. Auf den Alben wirkte u.a. auch der begnadete Pianist von Johnny Hallyday, Johan Dalgaard, mit, desweiteren Miguel M und Lorenzo Sanchez. Abgerundet wurde die Besetzung durch Boney Fields (Lucky Peterson, Luther Alison...) und sein Blechbläserensemble.

 

Der Durchbruch gelang Chapellier schließlich 2004 bei der Verleihung der „Trophées France Blues" mit seiner Nominierung zur „Bluesentdeckung des Jahres" und zum „Besten Gitarristen des Jahres". Im selben Jahr nahm er wieder Kontakt zu Jean Roussel auf, seines Zeichens berühmter Organist, Arrangeur und Komponist, aber auch erfolgreicher Produzent zahlreicher Alben großartiger Künstler wie Cat Stevens, Bob Marley Police, Roy Buchanan,10CC, Thin Lizzy, u.a. Jean Roussel hatte in den 70er Jahren mit Chapelliers großem Idol Roy Buchanan zusammengearbeitet und das Album „You're not alone" herausgebracht.

 

Chapellier trug sich schon einige Jahre lang mit dem Gedanken, seinem großen Idol zu huldigen, und so entstand 2007 das Album "Fred Chapellier & Friends - a tribute to Roy Buchanan". Die Rhythmus-Tracks und Gitarrensoli nahm er in seinem "Blue House Studio" in Châlons-en-Champagne, wo er lebt, auf, doch hatte er ständig das Gefühl, es fehle etwas. Also beschloss er, seine Freunde Tom Principato, Neal Black, Miguel M und Leadfoot Rivet für das Projekt zu gewinnen, was ihm auch gelang. Und um die Runde perfekt zu machen, holte er noch Billy Price (1972 bis 1976 Sänger der Roy Buchanan-Band) mit ins Boot.

 

Fred und Jean stellten die Produktion des Albums gemeinsam in den Pariser „Shakty-Studios" fertig, wobei Jean die Abmischung übernahm. Auch dieses Album erschien in Europa unter dem Dixifrog-Label und in den USA bei "Majestic Records". Großen Anklang fand bei Presse und Radiosendern vor allem das speziell für diesen Anlass komponierte "Blues for Roy".

 

In den Folgejahren wurde die Freundschaft zwischen Fred Chapellier und Billy Price immer enger, so dass sie 2007 sogar zusammen in Frankreich und 2008 in den Vereinigten Staaten auf Tour gingen. In Pittsburgh/ Pensylvannia nahmen sie gemeinsam das Album „Night Work" mit ausschließlich selbstkomponierten Stücken auf, wobei Jeff Ingersoll, Chef des amerikanischen Labels „Bonedog Records", als Co-Produzent mitwirkte. Bei vier Titeln waren auch die Soul-Größe Otis Clay und seine beiden hervorragenden Sängerinnen sowie Mark Wenner, der Harp–Spieler der „Nighthawks" mit von der Partie.

 

Das 2009 unter dem Namen "Billy Price & Fred Chapellier - Night Work" beim Dixiefrog-Label erschienene Album erhielt dies- wie jenseits des Atlantiks beste Kritiken. In der Rubrik „Powerblues" der Zeitschrift „X.Roads" kletterte es auf Anhieb auf den ersten Platz, und nach seinem Einstieg auf Platz 5 der Amerikanischen Blues-Charts erklomm es bald Platz 1 und konnte sich wochenlang dort behaupten.

 

Fred ist mittlerweile nicht nur in Europa, sondern auch in Amerika eine anerkannte Blues-Größe. Nachdem es ihm im Sommer 2009 gelungen ist, den berühmten Pianisten Renaud Cugny in die Band zu holen, von dem Fred schwärmt, er sei „in Frankreich einer der wenigen, der die Hammond-Orgel richtig beherrscht ...", können wir gespannt sein, was die Zukunft bringt.



Quelle: Übersetzung der Biografie von der Homepage : www.fredchapellier.net


Hochauflösendes Bild für die Presse zum Download:
Fred_small

 

Datum: So., 21.02.2016
Beginn: 17:30 Uhr
Eintritt 15€
Ort: Kulturzentrum Kesselhaus, Weil am Rhein
Der Vorverkauf läuft über reservix

 

Datum: Mo., 22.02.2016
Beginn: 20.00 Uhr
Einlass: 18.00 Uhr
AK 17,50€ / VVK 15€
Ort: Berggasthof Waldhaus, Schopfheim-Schweigmatt

Der Vorverkauf erfolgt entweder direkt im Waldhaus oder
über Reservix an deren bekannten VVK-Stellen oder über diesen direkten link:

reservix

 

 

Datum: Di, 23.02.2016
Beginn: 20.00 Uhr
Einlass: 19.00 Uhr
AK 18€ / VVK 15€ 
Ort: Café Verkehrt in Murg-Oberhof
Der Vorverkauf erfolgt über die bekannten VVK-Stellen des Café Verkehrt